Brandverletzung

Was tun bei Verbrennungen und Verbrühungen?

Die betroffenen Hautstellen für ca. 10 Minuten unter fliessendem Leitungswasser (handwarm ca. 20° C) kühlen. Es lindert die Schmerzen und verhindert, dass die Verbrennung noch tiefer in die Haut geht. Nicht mit Eis kühlen! Das führt später zu stärkerer Durchblutung und mehr Schmerzen, oder auch zu Kälteschäden.

Ist heisse Flüssigkeit auf die Kleidung gelangt, sollte man den Duschkopf zwischen Kleidung und Haut halten, bis die verbrühte Haut abgekühlt ist. Erst danach die Kleidung ausziehen. Eingebrannte Kleidung soll nicht entfernt werden. Dem Kind die durchnässte Kleidung sofort ausziehen, auch die Windel. Auf Brandwunden können nasse, nicht fusselnde Tücher gelegt werden. Anschliessend die betroffenen Körperstellen mit sterilem Verbandsmaterial oder sauberen Tüchern abdecken. 

Bei Stromverletzungen sofort den Stromkreis abschalten.

Geben Sie Schmerzmittel! 

Achtung! Brandblasen nicht aufstechen. Kein Mehl, Puder, Öl, Cremes, Salben oder Butter auftragen. Das fördert das Nachbrennen und die Wundinfektionen.

Wann ins Spital oder den Notarzt rufen? 
Mit Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall, sonst bei grösseren Wunden. Wenn Gesicht, Hals, Hände, Genitalien und die Beugefalten der Gelenke betroffen sind, muss Ihr Kind unbedingt ins Spital.

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